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Du musst nicht bei null anfangen

Deine Karten entstehen auf drei Wegen und alle drei führen für dich am Ende zum selben Ergebnis. Welchen du davon nimmst, entscheidest du nach deinem Aufwand und nach deinem Stoff.

Weg null: ein fertiges Deck nehmen

In der App liegt ein Deck-Store bei und was darin steht, ist mit der App schon auf deinem Gerät. Kein Konto, kein Download, kein Netz: Du tippst auf ein Deck und es wird zu einem gewöhnlichen Fach in deinem Bestand, mit deinen eigenen Lernständen.

Der Store ist nach Fächern geordnet. Es gibt Sprachen für Schule und Beruf, Prüfungsstoff für Jagd, Fischerei, Funk und Sportboot, dazu Recht, Datenschutz und Allgemeinwissen. Was es davon in deiner Sprache gibt, siehst du in der App, und die Decks kosten dich einmalig zwischen 0,99 und 2,99 Euro.

Ein einmal übernommenes Deck gehört danach dir. Ändert sich das Deck in einer neuen App-Fassung, bleibt dein Fach unberührt: Es sind ab dem Moment deine Karten, nicht unsere.

Weg eins: selbst tippen

Das ist der direkte Weg und für viele der beste, denn eine Karte trägt genau einen Gedanken. Vorne steht deine möglichst kurze Frage und hinten deine knappe Antwort. Und Listen, die du am Stück aufsagen sollst, zerlegst du besser gleich in einzelne Karten.

Du merkst dir selbst formulierte Karten zuverlässiger als kopierte Sätze, denn das Schreiben ist bereits ein Teil deines Lernens. Wenn du eine Frage aufschreibst, hast du dir vorher überlegt, worauf es bei ihr ankommt und was getrost weg kann. Diese Vorarbeit nimmt dir kein Programm ab, auch keines mit KI.

Weg zwei: mit einer KI

Qardbox erzeugt selbst keine Karten und das ist eine bewusste Entscheidung: eine eingebaute KI müsste deinen Stoff an einen fremden Anbieter schicken. Und Qardbox schickt nichts weg.

Du bekommst stattdessen das Werkzeug in die Hand, nämlich einen fertigen Textbaustein für eine KI deiner Wahl. Und was dabei passiert, entscheidest du: welchen Anbieter du nimmst, was du ihm zeigst und welche der erzeugten Karten am Ende in deinem Stapel landen.

  1. Im Importbereich den Textbaustein kopieren.
  2. In eine KI deiner Wahl einfügen und dein Thema ergänzen.
  3. Die zurückgelieferte Datei sichern.
  4. Datei in Qardbox öffnen und importieren.

Ein zweiter Grund für diesen Weg ist die Qualität, denn automatisch erzeugte Karten geraten oft zu lang und zu wortreich. Und wenn die Datei durch deine Hände geht, siehst du vorher, was du dir einhandelst.

Weg drei: eine Datei vom Rechner

Wenn du schon eine Sammlung hast, aus einem anderen Lernprogramm oder aus einer Tabelle, dann lädst du sie einfach direkt in Qardbox hinein und tippst dafür nichts ab. So behältst du deine bisherige Ordnung aus Fächern und Kategorien.

WasWie
PflichtspaltenFrage und Lösung. Mehr braucht es nicht.
Zusätzlich möglichKategorie, Notiz und Fach.
TrennzeichenSemikolon, Tabulator oder Komma. Qardbox erkennt es selbst.
SpaltennamenWerden selbst gefunden, auf Deutsch wie auf Englisch.
Ohne KopfzeileGeht auch. Dann gilt Spalte eins als Frage, Spalte zwei als Lösung.

Qardbox arbeitet mit keiner anderen App zusammen und erkennt deine Datei allein über ihr Format und ihre Spalteninhalte. Und vor dem Import siehst du genau, wie viele Karten davon für dich neu sind und wie viele Qardbox überspringt.

Wenn dein Stoff in keiner fertigen App steht

Für Schulenglisch und Grundwortschatz gibt es Sprachprogramme in Mengen. Für das, was du in deinem Beruf tatsächlich sagen musst, gibt es keines. Dafür ist der Kreis der Leute schlicht zu klein und genau hier lohnt es sich für dich am meisten, deine Karten selbst zu schreiben.

Fachsprache und feste Wendungen im Beruf

Du beherrschst eine Sprache im Alltag und scheiterst im Beruf trotzdem an dreißig Sätzen, die immer gleich lauten. Deine Begrüßung am Telefon gehört dazu und dein Übergabebericht und deine Formel im Schriftverkehr. So etwas lernst du nicht aus einem Kurs, sondern durch Wiederholung.

Eine Karte trägt dann deine Situation und die Wendung, die dazugehört. Qardbox kennt deinen Stoff nicht und bewertet ihn nicht und deshalb ist ihm gleich, ob darauf eine Vokabel steht oder ein ganzer Satz.

Ausbildung und die Prüfung am Ende

In vielen Ausbildungsberufen steht Wissen an, das du einfach können musst. Regeln gehören dazu und Grenzwerte und Definitionen und Abläufe. Du brauchst dafür keine ausgefeilte Lernstrategie, sondern schlicht Termine, an denen du dich erinnern musst.

Wenn deine Schule oder dein Betrieb Listen als Tabelle verteilt, wird daraus in einem Schritt ein Kartenstapel. Und weil die Datei bei dir bleibt, kannst du sie ohne Umweg an deine Mitlernenden weitergeben, ohne dass irgendjemand dafür ein Konto anlegen muss.

Aus einer anderen Lern-App umsteigen

Du hast deine Karten schon irgendwo. Das ist kein Grund für einen Neuanfang. Qardbox liest die Exportdateien der gängigen Karteiprogramme an ihrem Aufbau statt an ihrem Namen. Was in zwei Spalten steht, wird zu Frage und Antwort.

Der Weg ist überall derselbe. Du exportierst dort als Text. Dann öffnest du in Qardbox den Importbereich und wählst die Datei aus. Vor dem Import siehst du die erkannte Kartenzahl.

WasWie
AnkiAb Fassung 1.1 reicht das ganze Deck als .apkg. Notizen exportieren als „Notizen im Nur-Text-Format“ (.txt). Der Kopf mit #separator und #columns darf darin bleiben.
QuizletIm Lernset auf Exportieren. Dann Tabulator zwischen Begriff und Definition und neue Zeile zwischen den Karten. Text kopieren.
StudySmarterKarteikarten als CSV exportieren. Zwei Spalten für Vorderseite und Rückseite.
BrainYooAls CSV exportieren. Semikolon zwischen Frage und Antwort. Eine Kopfzeile ist nicht nötig.
RepeticoAls JSON oder XML exportieren. Kategorien wandern als Kategorien mit.
MnemosyneAls Textdatei exportieren. Tabulator zwischen Frage und Antwort.

Ab Fassung 1.1 liest Qardbox auch gepackte Sammlungen: .apkg und .colpkg aus Anki, .xlsx aus einer Tabellenkalkulation und .zip mit einer Tabelle darin. Draußen bleibt allein Ankis neuestes Format .anki21b. Setze beim Export in Anki den Haken für ältere Anki-Versionen, dann liest Qardbox auch dieses Deck.

Anki, Quizlet, StudySmarter, BrainYoo, Repetico und Mnemosyne sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber. Qardbox steht mit ihnen in keiner Verbindung und wird von ihnen nicht unterstützt. Genannt werden sie hier allein, um zu sagen, welche Exportdateien Qardbox lesen kann.

Deine Karten sichern und zurückspielen

Unter Einstellungen, Datenschutz, Datenkopie sichern legst du eine vollständige Kopie deiner Karten an. Über Aus Datenkopie wiederherstellen spielst du sie wieder zurück und Qardbox sichert dabei vorher automatisch deinen aktuellen Stand. Herauskommt eine gewöhnliche JSON-Datei, die du überall ablegen und öffnen kannst.

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