So läuft eine Runde
Qardbox hält die Bedienung absichtlich klein und lässt dich pro Karte nur eine einzige Frage entscheiden: wusstest du es oder nicht. Und alles andere plant das Programm im Hintergrund, ohne dass du dich darum kümmern musst. So dauert deine Runde genau so lange, wie du Karten hast, und keine Sekunde länger.
Zwei Schritte, dann wiederholt sich das
Die Vorderseite lesen
Du siehst die Frage vor dir und versuchst, dich an die Lösung zu erinnern. Und diese Anstrengung ist der eigentliche Lernschritt und alles andere danach ist nur noch Buchhaltung.
Wenn du magst: aufdecken
Ein Tippen dreht die Karte um und zeigt dir die Lösung zum Vergleichen. Dieser Schritt ist freiwillig, denn wischen kannst du auch ganz ohne ihn. Du gehst direkt weiter, wenn du dir deiner Sache sicher bist.
In eine Richtung wischen
Du wischst nach rechts, wenn du es wusstest, und nach links, wenn nicht. Und den nächsten Termin plant Qardbox danach im Hintergrund und du bekommst von der Rechnung dahinter nichts mit.
Zwei Bewertungen reichen. Fünf wären nur genauer gemeint.
Viele Lernprogramme geben dir vier oder fünf Stufen und das klingt zunächst genauer. Zwischenstufen sind aber reine Selbsteinschätzung und die schwankt mit deiner Tagesform, mit deiner Müdigkeit und damit, wie sicher du dich in diesem Moment gerade fühlst. So schlagen zwei klare Angaben am Ende fünf ungenaue.
Für den Wiederholungsplaner zählt ohnehin vor allem eines: konntest du die Karte abrufen oder nicht. Und alles dazwischen wäre für die Rechnung dahinter nur ein Ratewert. So ein Ratewert macht deinen Plan nicht genauer, sondern nur unruhiger.
Zwei Zahlen im Kopf, die aus zwei Quellen kommen
Du siehst 20 fällige Karten, während dein Tagesziel auf 40 steht, und das wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich. So kommen die beiden Zahlen aus verschiedenen Quellen und wissen nichts voneinander. Die eine kommt aus deiner bisherigen Lerngeschichte, die andere hast du dir selbst vorgenommen.
| Zahl | Woher sie kommt | Kannst du sie einstellen? |
|---|---|---|
| Fällig | Was der Wiederholungsplaner für heute vorgesehen hat, aus deiner Lerngeschichte errechnet. | Nein |
| Tagesziel | Wie viele Karten du dir selbst vornimmst. | Ja |
Sind weniger Karten fällig, als dein Ziel vorsieht, füllt Qardbox deine Runde mit neuen Karten auf. Und wenn es auch die nicht mehr gibt, bist du für heute durch und bekommst weder eine Erinnerung noch einen Hinweis, doch noch weiterzumachen.
Der Ring auf der Startseite
Der Ring zeigt dir, wie weit du heute gekommen bist, und füllt sich mit jeder Karte, die du bewertest, bis er beim Erreichen deines Tagesziels voll ist. Du kannst dabei immer weiterlernen, denn der Ring ist ein Fortschrittsanzeiger und keine Obergrenze.
Der Ring zeigt dir drei Tage zugleich: das größte Segment gehört heute, die beiden blasseren daneben stehen für gestern und vorgestern. So siehst du auf einen Blick, ob du dranbleibst, ohne dafür in die Statistik zu wechseln.
Du findest darunter deine Lerntage und den Startknopf mit den fälligen Karten und ganz unten liegen die vier Bereiche der App. Mehr steht auf deinem Startbildschirm bewusst nicht.
Wofür Leute lernen
Qardbox kennt deinen Stoff nicht und will ihn auch nicht kennen. Es plant Termine für deine Karten, die du selbst geschrieben oder eingelesen hast. Und was am Ende daraus wird, entscheidest ganz allein du.
Juristische Definitionen im Wortlaut
Eine Definition passt genau auf eine Karte: vorne der Begriff und hinten der Wortlaut, auf den es in der Klausur ankommt. Du bestimmst dabei selbst, was auf der Karte steht, und kannst deshalb auch ein einzelnes Tatbestandsmerkmal abfragen statt des ganzen Satzes.
Gerade im Strafrecht hilft das, weil dort der genaue Wortlaut zählt und nicht der ungefähre Sinn. Und weil du am Ende nur zwei Angaben machst, kannst du ein halb erinnertes Merkmal nicht als fast gewusst durchgehen lassen.
Medizin, von Anatomie bis Pharmakologie
Im Medizinstudium ist die schiere Menge das Problem und nicht die einzelne Tatsache. Und genau dafür ist ein Wiederholungsplaner gebaut. Er hält alte Karten am Leben, während du ständig neue dazunimmst, und du musst dir dabei über nichts davon eine eigene Liste führen.
Du trennst deine Gebiete dabei über Fächer und Kategorien und kannst vor einer Prüfung gezielt nur ein Fach üben. Und größere Sammlungen bringst du über eine Datei herein, statt sie abzutippen.
Vokabeln in der Schule, und zwar in beide Richtungen
Vokabeln sind der klassische Fall für Karteikarten und sie sind der Fall, bei dem die Richtung zählt. Für jede Runde stellst du ein, ob zuerst die Frage- oder die Lösungsseite kommt, oder lässt Qardbox beides mischen. So übst du dieselbe Sammlung von Deutsch nach Englisch und zurück.
Du brauchst für ein Kind weder eine Anmeldung noch eine Adresse, denn Qardbox läuft ohne Konto. Kaufen lässt sich in der App nur eines, ein fertiges Kartendeck, und in der Bildschirmzeit lässt sich das ganz abschalten.
Gebraucht wird das in der Schule wie im Studium: Schüler üben die Wörter der nächsten Vokabelarbeit, Studenten die Begriffe einer Klausur, und wer einen Vokabeltrainer sucht, richtet sich damit einen ein, der nur die Wörter bringt, die noch wackeln.
Lerntage und Lernzeit
Ab Fassung 1.1 zählt Qardbox deine Lerntage: jeden Tag, an dem du gelernt hast. Lücken dazwischen schaden ihnen nicht, und ein Tag, an dem nichts fällig war, fehlt dir nicht.
Ein Tippen auf die Anzeige wechselt zur gesamten Lernzeit und wieder zurück. Beides ist eine Zahl über dich und kein Druckmittel: Es gibt nichts zu verlieren und nichts zu retten.
Bis Fassung 1.0 stand dort eine Serie, die bei einer Lücke von vorn begann, mit Rettung und Wochenpause. Beides ist entfallen, weil es Regelmäßigkeit belohnte, indem es Unregelmäßigkeit bestrafte.
Der Pausenhinweis
Wenn du 25 Minuten am Stück bewertet hast, blendet Qardbox einen kurzen Hinweis ein. Das ist keine Mitteilung und kein Push, sondern nur ein Satz in der App. Eine längere Unterbrechung setzt den Zähler wieder zurück. Du kannst trotzdem weiterlernen, denn der Hinweis hält dich nicht auf.
Wie viel und wann
Täglich ein wenig bringt dir mehr als einmal pro Woche viel und zehn bis zwanzig Minuten reichen den meisten völlig aus. Dein bester Zeitpunkt ist der, der in deinen Tag passt, denn ein fester Anker schlägt jede ideale Uhrzeit.
Und wenn dir viel danebengeht, ist das kein schlechtes Zeichen. Du erinnerst dich dann, bevor du dir sicher bist, und genau das festigt dein Wissen. Ein bisschen Anstrengung ist hier ausdrücklich gewollt.
Wie der Wiederholungsplaner rechnet · Alle Fragen zum Lernen
23 Tage in Folge
16 Karten lernen
Alle Fächer
Der Startbildschirm mit dem Erfolgsring. Beispielwerte, keine erhobenen Daten.