Für Kinder, Schulen und Förderunterricht
Qardbox ist in allen Ländern ab 4 Jahren freigegeben. Diese Seite sagt, woran das liegt, und zwar an dem, was die App nicht tut: keine Werbung, keine Käufe, kein Chat, kein Browser, kein Konto und keine Datensammlung.
Warum die Freigabe bei 4+ liegt
Apples Fragebogen zur Altersfreigabe fragt nach Inhalten und nach Funktionen. Bei Qardbox lautet jede Inhaltsantwort „keine“ und jede Funktionsantwort „nein“. Die Angaben sind am 18. August 2026 über Apples Schnittstelle gesetzt und Feld für Feld zurückgelesen worden.
- Keine WerbungKein Werbenetz, kein Werberahmen, keine gesponserten Inhalte. Es gibt keine Stelle in der App, an der etwas eingeblendet werden könnte.
- Keine Käufe im ProgrammKein Abo, keine Freischaltung, keine Währung. Der volle Umfang ist vom ersten Start an da, und ein Kind kann nichts kaufen, weil nichts zu kaufen ist.
- Kein Chat und keine NachrichtenEs gibt keinen Dienst, über den ein Kind angeschrieben werden könnte. Karten sind privat und für niemanden sonst sichtbar.
- Kein WebzugriffDie App enthält keinen eingebetteten Browser. Es gibt also keinen Weg, über den ein Kind aus der App heraus im Netz landet.
- Kein StandortDie App fragt den Standort nie ab. Der Ortungsdienst wird nicht eingebunden.
- Keine KontaktdatenEs wird kein Name, keine Adresse und keine Telefonnummer erhoben, auch keine Mailadresse. Es gibt kein Feld dafür.
Eine Klarstellung, die oft verwechselt wird: Qardbox steht nicht in Apples Kids Category. Die Freigabe ab 4 Jahren ist eine Altersangabe, die Kids Category ist ein eigener Bereich des Stores mit zusätzlichen Auflagen. Qardbox ist für alle gemacht, nicht eigens für Kinder, und wird deshalb dort nicht geführt.
Was mit den Daten des Kindes geschieht
Nichts verlässt das Gerät, es sei denn, jemand schaltet den iCloud-Abgleich ein. Dann liegen die Karten in der privaten iCloud-Datenbank desselben Apple-Kontos, also beim Kind beziehungsweise bei der Familie. Es gibt keinen Server des Anbieters, keine Kontenverwaltung und keine Auswertung.
Der Abgleich ist ab Werk aus. Wer nichts einstellt, bekommt eine App, die vollständig auf einem Gerät läuft. Das ist die Voreinstellung und nicht eine Möglichkeit, die man erst suchen muss.
Im Unterricht
Ohne Konto und ohne Anmeldung ist ein Gerät sofort nach dem Laden einsatzbereit. Es gibt keine Einrichtung im Vorfeld, keine Freischaltcodes und keine Klassenliste, die jemand pflegen müsste.
Die App funktioniert ohne Netz. In einem Raum ohne verlässliches WLAN ändert sich am Ablauf nichts, weil nichts nachgeladen wird.
Es gibt keine Mechanik, die zum Weitermachen drängt: keine Belohnungen, keine Ranglisten, keine Erinnerung, wenn gerade nichts fällig ist. Eine Lernrunde endet, wenn der Stoff für heute durch ist, und nicht, wenn eine Kennzahl es zulässt.
Für Förderunterricht und Bedienungshilfen
In Klassen, in denen mit VoiceOver, Sprachsteuerung oder sehr großer Schrift gearbeitet wird, scheitert Lernsoftware oft an Kleinigkeiten: eine Wischgeste ohne Alternative, ein Text, der abgeschnitten wird. Beides ist hier von Anfang an mitgebaut worden.
Der Unterstützende Zugriff von iOS bringt eine sehr ruhige Oberfläche mit, und Qardbox arbeitet dort auf demselben Kartenbestand. Wer damit lernt, ist auf demselben Stand wie alle anderen in der Gruppe.
Welche sieben Bedienungshilfen Qardbox trägt und wo ihre Grenzen liegen, steht ausführlich auf der Seite Bedienungshilfen.
Woher der Stoff kommt
Karten entstehen im Unterricht meistens selbst: abtippen, aus einer Datei laden oder von einer KI schreiben lassen und dann prüfen. Die App zeigt vor jedem Import eine Vorschau mit der Zahl der neuen und der übersprungenen Karten.
Dazu liegen 26 fertige Kartensätze bei, darunter Staatsrecht in zwölf Sprachen und Französisch von A1 bis C2. Sie sind Teil der App und werden nicht nachgeladen.
Für Eltern
Es gibt in dieser App nichts, was Sie sperren müssten, und deshalb auch keine Elternkontrolle: keine Käufe, keine Werbung, keine Kontakte, keine Links nach draußen. Was Sie regeln wollen, regeln Sie mit der Bildschirmzeit von iOS.
Wenn Sie wissen wollen, was genau gespeichert wird, steht das vollständig in der Datenschutzerklärung der App, in zwölf Sprachen: Datenschutzerklärung.
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