Fragen und Antworten
87 Fragen zu Qardbox, Wort für Wort aus der App übernommen. Wenn du eine Frage vermisst, schreib mir.
Themen
Grundlagen
Was ist Qardbox?
Eine Lernkarten-App mit dem FSRS-Algorithmus. Sie zeigt dir jede Karte genau dann, wenn du sie sonst langsam vergessen würdest, nicht früher, nicht später. So bleibt Wissen hängen, ohne dass du Zeit mit längst Gelerntem verschwendest.
Wie läuft das Lernen ab?
Du siehst die Vorderseite einer Karte, tippst sie an, um die Rückseite zu sehen, und wischst dann: nach rechts, wenn du es wusstest, nach links, wenn nicht. Den nächsten Termin plant die App im Hintergrund.
Mehr musst du nicht bedienen. Mit einer Tastatur am iPad geht dasselbe über Leertaste und Pfeiltasten, auf der Apple Watch über Tipp und Wisch.
Für wen ist Qardbox gedacht?
Für alle, die etwas dauerhaft behalten wollen: Vokabeln, Prüfungsstoff, Fachwissen, Fakten. Vorkenntnisse brauchst du keine, du legst Karten an oder importierst sie und legst los.
Brauche ich ein Konto oder Internet?
Nein. Qardbox funktioniert vollständig offline und ohne Anmeldung. iCloud-Sync ist optional und lässt sich jederzeit abschalten.
Was zeigen die Sterne in der Live-Aktivität?
Deine Trefferquote in der laufenden Sitzung, nichts weiter.
Fünf Sterne stehen für mindestens 90 % richtige Antworten, vier für 75 %, drei für 55 %, zwei für 35 %, einer für alles darunter. Gezählt werden nur Karten aus dieser Einheit.
Einen hohen Stand früh in der Sitzung nicht überbewerten: Mit wenigen Karten kann ein guter Start vier oder fünf Sterne ergeben, die sich bei mehr Karten ganz anders einpendeln. Der Wert wird verlässlicher, je länger du lernst.
Warum keine Bilder und kein Multiple Choice?
Bewusste Entscheidung.
Multiple Choice ersetzt aktives Erinnern durch Wiedererkennen: Du wählst aus vorgegebenen Antworten, anstatt die Antwort selbst aus dem Gedächtnis zu holen. Das klingt ähnlich, ist aber fundamental verschieden. Erkennen ist erheblich leichter als Erinnern und hinterlässt weniger. Wer Multiple-Choice-Karten übt, unterschätzt am Ende, wie viel ihm tatsächlich fehlt.
Bilder verführen zu einer eigenen Form der Prokrastination: Wer mehr Zeit in die Gestaltung einer Karte steckt als ins Lernen, hat sich einen Aufschubmechanismus gebaut. Was sich nicht in einem klaren Satz beschreiben lässt, sollte meist zwei Karten werden, nicht eine illustrierte.
Lernen & Bewerten
Wie bewerte ich eine Karte?
Zwei Stufen, mehr nicht: rechts wischen heißt „gewusst“, links wischen heißt „nicht gewusst“. Antippen dreht die Karte um.
Dieselben zwei Stufen erreichst du auch anders: über VoiceOver als benannte Aktionen, mit einer Tastatur über die Pfeiltasten, und auf der Apple Watch durch Wischen. Was sich ändert, ist der Weg, nie die Zahl der Stufen.
Warum nur „gewusst“ und „nicht gewusst“?
Weil die ehrlichste Selbsteinschätzung die einfachste ist: Wusstest du es oder nicht? Feinabstufungen wie „schwer“ oder „leicht“ klingen genauer, sind aber oft geraten. FSRS kommt mit der klaren Ja/Nein-Antwort sehr gut zurecht.
Wann bin ich mit dem Lernen „fertig“?
Nie im Sinne von „Schluss für heute“. Du kannst jederzeit weiterlernen. Qardbox sagt dir nicht, dass du aufhören sollst. Das Tagesziel ist ein Motivations-Marker, keine Obergrenze.
Was passiert, wenn nichts mehr fällig ist?
Dann gehen dir die Karten trotzdem nicht aus. Qardbox zeigt dir als Nächstes die Karten, die am ehesten wieder dran sind oder die du am längsten nicht gesehen hast. Übungsstoff ist also immer da.
Was bringt das Tagesziel?
Eine kleine Ziellinie für den Tag: die Zahl der Karten, die du dir vornimmst. Standardmäßig setzt Qardbox sie automatisch, abgeleitet aus deinen letzten aktiven Lerntagen (Median, also robust gegen einzelne Ausnahmetage). In den Einstellungen unter „Lernen“ kannst du auf einen festen Wert umstellen. So oder so steuert das Ziel weder den FSRS-Algorithmus noch begrenzt es dich.
Wie berechnet Qardbox das automatische Tagesziel?
Aus deiner eigenen Lerngeschichte.
Qardbox nimmt den Median deiner täglichen Kartenzahl aus den letzten 30 aktiven Lerntagen, nicht den Durchschnitt, damit ein einzelner Ausnahmetag das Ziel nicht dauerhaft nach oben schraubt. Zusätzlich fließen Regelmäßigkeit und Behaltensrate ein: Wer sehr unregelmäßig lernt oder in letzter Zeit viel vergessen hat, bekommt ein niedrigeres Ziel, kein höheres.
Untergrenze: 5 Karten/Tag, damit der Streak nicht zur Last wird. Obergrenze: 120. Auf einen festen Wert umstellen geht jederzeit in den Einstellungen unter „Lernen“.
Hintergrund: Rund 85 % Erfolgsquote ist beim Lernen laut Forschung optimal, gerade herausfordernd genug, nicht frustrierend. Qardbox senkt das Ziel lieber als es zu erhöhen, damit es erreichbar bleibt.
Warum sind 20 Karten fällig, wenn mein Tagesziel 40 ist?
Weil beide Zahlen aus verschiedenen Quellen stammen und nichts voneinander wissen.
„Fällig“ ist die Zahl, die FSRS für heute eingeplant hat: Karten, deren Wiederholungstermin erreicht ist. Sie ergibt sich aus deiner Lerngeschichte, einstellen kannst du sie nicht.
Das Tagesziel ist deine Zahl: wie viele Karten du dir vornimmst. Der Algorithmus kennt es nicht, es geht in keine Terminplanung ein.
In der Sitzung kommen die fälligen Karten zuerst. Danach füllt Qardbox mit neuen Karten auf, so viele, wie unter „Neue Karten pro Tag“ vorgesehen sind. Aus 20 fälligen Karten werden auf diesem Weg an den meisten Tagen die 40 des Ziels.
Umgekehrt bremst dich das Ziel nie: Sind 60 Karten fällig, kannst du alle 60 lernen. Es ist eine Ziellinie, keine Obergrenze.
Und wenn am Ende doch etwas offen bleibt, sind an diesem Tag einfach nicht mehr Karten dran. Das ist kein Fehler, sondern der Zweck der Sache: Qardbox lässt dich nicht wiederholen, was ohnehin noch sitzt. Freies Üben steht dir trotzdem offen, zählt aber bewusst weder auf das Tagesziel noch in den Ring, weil es deine Gedächtniswerte nicht verändert.
Warum sind manchmal alle Karten „aufgebraucht“?
Weil du fertig bist, und das ist der Sinn der Sache.
Qardbox zeigt dir eine Karte dann, wenn du sie sonst langsam vergessen würdest. Hast du alle erledigt, die heute dran waren, gibt es nichts mehr vorzulegen. Dir noch einmal dieselben Karten zu zeigen, brachte nichts für dein Gedächtnis und würde nur die Zeit fressen, die du dir gerade gespart hast.
Statt einer leeren Seite bietet Qardbox dann freies Üben an. Dabei siehst du Karten, deren Termin noch vor dir liegt. Sie zählen bewusst NICHT als Wiederholung: Deine Bewertung verändert weder den nächsten Termin noch deine Gedächtniswerte, und sie zählt weder aufs Tagesziel noch in den Ring. Sonst würde die Rechnung, die dir die Arbeit abnimmt, durch das Üben selbst verfälscht.
Eine Ausnahme gibt es, und sie ist zu deinen Gunsten: Für die Rettung deines Streaks zählt freies Üben mit. Sonst könntest du an einem Tag ohne fällige Karten die fünf richtigen Antworten gar nicht zusammenbekommen und würdest deinen Streak verlieren, ohne etwas versäumt zu haben.
Und ein Tag, an dem gar nichts fällig war, bricht deinen Streak ohnehin nicht. Er zählt auch nicht als Lerntag, denn gelernt hast du nicht, aber er steht dir auch nicht im Weg.
Was bedeutet der Ring auf der Startseite?
Er zeigt drei Tage auf einmal: vorgestern, gestern und heute, im Uhrzeigersinn. Der Ring ist unten offen, jeder Tag ist ein eigenes Stück, und wie lang ein Stück ist, richtet sich danach, wie viele Karten du an dem Tag gelernt hast.
Die Zahl in der Mitte ist dein heutiger Stand. Sie darf 0 sein und beschönigt nichts: Auch an einem Tag, an dem du noch nichts getan hast, ist der Ring nicht leer, weil die beiden Vortage daneben stehen.
Das heutige Stück füllt sich, während du lernst. An seinem Ende sitzt ein Punkt für das Tagesziel: gestrichelt, solange es offen ist, gefüllt mit einem Haken, sobald du es erreicht hast. Lernst du darüber hinaus, kommt ein zusätzlicher, ruhig pulsierender Bogen dazu.
Die Farben sind Helligkeitsstufen deiner Akzentfarbe, je näher am heutigen Tag, desto kräftiger. Ein Vortag, an dem du gelernt, das Ziel aber nicht erreicht hast, ist gestrichelt umrandet. Ein Tag, an dem du gar nicht gelernt hast, ist grau und aufgerissen und trägt keine Zahl.
Auf jede Bedeutung kommst du auch ohne Farben: An den Stückgrenzen sitzen kleine Knoten. Tippe einen an, dann steht in Worten da, welcher Tag gemeint ist und was an ihm passiert ist. VoiceOver liest dasselbe vor.
Wofür ist „Merken“ auf der Karte?
Markiere damit Karten, die du öfter sehen willst. Eine gemerkte Karte wird bei ähnlicher Fälligkeit etwas bevorzugt gezogen, sie taucht also häufiger auf. Ihre FSRS-Werte bleiben dabei unangetastet, die Wissenschaft bleibt sauber.
Lernplanung verstehen
Was ist ein Meilenstein?
Eine Zahl von Bewertungen, ab der Qardbox deine Lernplanung nachjustiert. Der erste liegt bei 512, danach folgen 1024, 2048 und so weiter.
Die Abstände wachsen mit Absicht: je mehr Daten schon eingeflossen sind, desto weniger ändert eine einzelne Runde daran.
Was sind Interday-Outcomes?
Bewertungen mit echtem Tagesabstand. Ziehst du dieselbe Karte am selben Tag mehrmals, zählt davon nur eine.
Der Grund ist einfach: was du zehn Minuten später noch weißt, sagt wenig darüber, was in zwei Wochen noch sitzt. Für die Planung zählt der Abstand über Tage.
Was sind Einzelkarten?
Die Zahl verschiedener Karten, aus denen die Bewertungen stammen. Tausend Bewertungen aus zehn Karten sagen weniger über dein Gedächtnis als tausend aus dreihundert.
Wann ändert Qardbox meine Lernplanung?
Wenn genug Erfahrung zusammengekommen ist. Der erste Meilenstein liegt bei 512 Bewertungen mit Tagesabstand, danach folgen 1024, 2048 und so weiter.
Qardbox rechnet dann auf deinem Gerät nach, ob deine eigenen Lernwerte besser passen als die geprüften Standardwerte, und übernimmt sie nur, wenn sie sich dabei als besser erweisen. Andernfalls bleibt alles, wie es war. Jeder Lauf steht mit Grund und Zeitpunkt im Verlauf.
Wo sehe ich diese Zahlen?
Einstellungen, Lernen, „Personalisierte Lernplanung“, dann „Verlauf“. Dort steht je Eintrag, warum ein Lauf stattgefunden hat oder unterblieben ist, und wie viele Bewertungen, Interday-Outcomes und Einzelkarten dahinterstanden.
Richtig lernen
Warum über Tage verteilt statt alles am Stück?
Weil dein Gedächtnis genau dann am meisten festigt, wenn du kurz vor dem Vergessen wiederholst. Alles an einem Abend zu pauken fühlt sich produktiv an, ist aber am nächsten Tag oft wieder weg. Verteiltes Lernen hält länger, das ist der Kern von Qardbox.
Wie viel sollte ich pro Tag lernen?
Lieber täglich ein bisschen als einmal pro Woche viel. Zehn bis zwanzig Minuten reichen den meisten. Wichtiger als die Menge ist die Regelmäßigkeit, deshalb der Streak.
Wann lerne ich am besten?
Dann, wenn es zuverlässig in deinen Tag passt, morgens beim Kaffee, in der Pause, abends auf der Couch. Ein fester Anker im Alltag schlägt jede „ideale Uhrzeit“. Die automatischen Erinnerungen lernen deinen Rhythmus mit.
Ist es schlimm, wenn ich viel falsch habe?
Nein, im Gegenteil. Sich zu erinnern, bevor man sicher ist, festigt das Wissen stärker, auch wenn mal etwas danebengeht. Ein bisschen Anstrengung beim Abrufen ist gewollt, nicht ein Zeichen von Versagen.
Wie schreibe ich gute Karten?
Eine Karte, ein Gedanke. Kurze, eindeutige Frage vorne, knappe Antwort hinten. Vermeide „Listen zum Aufsagen“. Zerlege sie lieber in einzelne Karten. Eigene Formulierungen merkt man sich besser als kopierte Sätze.
Was hat es mit dem Pausen-Hinweis auf sich?
Der Pausen-Hinweis ist kein Push und keine Benachrichtigung. Er erscheint als kurzer In-App-Hinweis direkt in der Lernansicht. Er kommt, wenn du mindestens 25 Minuten am Stück aktiv Karten bewertet hast. Eine längere Pause im Lernfluss setzt den Timer zurück.
Hintergrund ist der Aufmerksamkeitsverlauf: Konzentration bricht nach etwa 25 Minuten kontinuierlicher Arbeit spürbar ein, die Pomodoro-Methode folgt demselben Prinzip. Es bleibt ein Vorschlag: Du lernst weiter oder machst Pause, ganz wie du willst. Abschalten in den Einstellungen unter „Lernen“.
Worauf beruhen diese Lernprinzipien?
Auf gut belegter Gedächtnisforschung: dem Spacing-Effekt (verteiltes Lernen), dem Testing-Effekt (Abrufen statt Wiederlesen) und den „desirable difficulties“. Die Terminplanung übernimmt FSRS, ein offener, datenbasierter Wiederholungs-Algorithmus. Mehr dazu, mit anklickbaren Quellen, steht unter „Mit Qardbox lernen“.
FSRS & Begriffe
Was ist FSRS?
Der „Free Spaced Repetition Scheduler“: der Algorithmus hinter Qardbox. Er schätzt für jede Karte, wann du sie wahrscheinlich vergisst, und legt die Wiederholung kurz davor. So wiederholst du genau dann, wenn es am meisten bringt.
Was bedeutet Behaltensrate?
Der Anteil deiner Antworten, die richtig waren („gewusst“), gemittelt über je sieben Tage. Rund 90 % sind das Ziel des Algorithmus: hoch genug, dass du fast alles behältst, niedrig genug, dass du nicht unnötig oft wiederholst.
Was heißt „fällig“?
Eine Karte ist fällig, wenn ihr geplanter Wiederholungstermin erreicht ist. Das ist der Moment, in dem FSRS sie dir wieder zeigen will. Fällige Karten kommen zuerst dran.
Wann gilt eine Karte als gemeistert?
Wenn sie so stabil sitzt, dass der nächste Termin weit in der Zukunft liegt (rund einen Monat oder mehr) und du sie mehrfach richtig beantwortet hast. Gemeistert heißt nicht „nie wieder“, nur „sitzt tief“.
Was ist eine „Wiederholung“?
Jede beantwortete Karte zählt als eine Wiederholung. Die Statistik zeigt dir, wie viele es pro Tag waren, das ist dasselbe wie „gelernte Karten“.
Was heißt „neu“?
Karten, die du noch nie gelernt hast. Sie warten auf ihre erste Wiederholung und haben noch keinen geplanten Termin. Sobald du sie zum ersten Mal beantwortest, nimmt FSRS sie in die Terminplanung auf.
Was bedeuten Stabilität und Schwierigkeit in FSRS?
FSRS hält für jede Karte zwei Werte fest, die du nie direkt einstellst:
Stabilität: die geschätzte Zeit, bis du die Karte vergisst. Eine neue Karte hat eine Stabilität von wenigen Tagen. Je öfter du sie richtig beantwortest, desto länger hält sie. Vergisst du sie, fällt sie stark zurück.
Schwierigkeit: wie leicht dir diese Karte persönlich liegt. Wer eine Karte immer wieder falsch beantwortet, gilt für diese Person als schwierig, unabhängig vom Thema. Qardbox passt beide Werte nach jeder Antwort automatisch an.
Streak & Pause
Was ist ein Streak?
Die Zahl der Tage in Folge, an denen du mindestens einmal gelernt hast. Sie steht oben mit dem Flammen-Symbol. Der Streak misst Dranbleiben, nicht Menge.
Was bringt mir der Streak wirklich?
Er macht Kontinuität sichtbar. Das hilft, weil regelmäßiges Lernen im Alltag selten von selbst passiert, sondern zur Gewohnheit werden muss. Ein wachsender Streak macht das Dranbleiben ein bisschen konkreter als ein abstrakter Vorsatz.
Wichtig: Qardbox schützt nur einen einzelnen verpassten Tag, nicht zwei in Folge. Dahinter steckt eine Daumenregel aus der Gewohnheitsforschung: Einmal auslassen schadet kaum. Zweimal in Folge bricht das Muster. Den einen fehlenden Tag zu retten lohnt sich daher immer.
Was passiert, wenn ich einen Tag auslasse?
Ab sieben Tagen Streak überbrückt Qardbox einen einzelnen verpassten Tag. Du hast dann bis zum übernächsten Tag Zeit, ihn mit fünf gewussten Karten zu retten.
Gezählt wird, was du gewusst hast: Karten, die du als „Nochmal“ bewertest, bringen dich der Fünf nicht näher. Frei-Üben zählt gar nicht mit, weil es deine Lernplanung bewusst unberührt lässt. Bei einer Trefferquote um die Hälfte sind das also eher zehn Karten als fünf.
Künstlich aufgebläht wird dabei nichts: der verpasste Tag selbst zählt nicht mit.
Gibt es eine Pause für Urlaub oder Krankheit?
Ja, die Wochenpause. Aktiviere sie in den Einstellungen unter „Lernen“ → „Wochenpause“. Für eine Woche bricht der Streak dann nicht, auch wenn du nicht lernst.
Wie oft kann ich die Wochenpause nutzen?
Immer wieder, aber nicht am Stück. Nach dem Ende einer Pause steht die nächste erst zur Verfügung, wenn du zwischendurch mindestens einmal gelernt hast. So lässt sie sich nicht zu einer Dauerpause verketten.
Kann ich meinen Streak zurücksetzen?
Ja, in den Einstellungen unter „Lernen“ → „Streak zurücksetzen“. Das setzt nur den Zähler auf null. Deine Karten und deine Lernhistorie bleiben vollständig erhalten.
Erinnerungen
Welche Erinnerungsstufe passt zu mir?
Es gibt vier, und du wählst genau eine in den Einstellungen unter „Erinnerungen“.
Gar nicht: Qardbox meldet sich nie. Du entscheidest allein, wann du lernst.
Minimal: höchstens eine Nachricht am Abend, und nur an Tagen, an denen du noch nichts gelernt hast und dein Streak sonst abrisse.
Intelligent: Qardbox leitet aus deinen bisherigen Lernzeiten gute Momente ab, auch je Wochentag, und beobachtet, welche Erinnerungen bei dir wirklich zu einer Lernrunde führen. Reagierst du länger nicht, wird es von selbst leiser. Nie mehr als drei Nachrichten am Tag.
Hilfreich (Vorgabe): wie Intelligent, aber manche Nachricht sagt dir zusätzlich etwas über dein Lernen. Gleich viele Nachrichten, mehr Inhalt. Neu installiert startest du hier, weil dich das nichts kostet und die Beobachtungen von selbst dazukommen.
Umstellen kannst du jederzeit.
Was ist der Unterschied zwischen Intelligent und Hilfreich?
Die Zahl der Nachrichten ist dieselbe, der Inhalt ist ein anderer. Intelligent stupst an: „Zeit für ein paar Karten?“ Hilfreich sagt dir darüber hinaus etwas über dein Lernen, das du selbst nicht siehst, etwa zu welcher Tageszeit du am meisten behältst oder dass du schneller geworden bist.
Solche Beobachtungen entstehen erst, wenn genug Daten zusammengekommen sind. In den ersten Wochen verhält sich Hilfreich deshalb wie Intelligent. Das ist Absicht: lieber keine Beobachtung als eine erfundene.
Wie viele Erinnerungen bekomme ich am Tag?
Höchstens drei, meist weniger. Es kommt nur etwas, wenn dein Tagesziel noch offen ist, sonst Ruhe. Spam ist ausdrücklich nicht das Ziel.
Was ist die Streak-Schutz-Erinnerung?
Hast du heute noch nichts gelernt und dein Streak stünde sonst auf dem Spiel, meldet sich Qardbox abends um 21 Uhr, damit er nicht kippt. Das gilt ab dem ersten Lerntag; bei Streak null gibt es nichts zu retten.
Einen eigenen Schalter dafür gibt es nicht mehr: Jede Stufe außer „Gar nicht“ schützt deinen Streak. In „Minimal“ ist es die einzige Nachricht, die du überhaupt bekommst.
Stören mich Erinnerungen während der Wochenpause?
Nein. Während einer aktiven Wochenpause hältst du Ruhe, es kommen keine Lern-Erinnerungen. Am ersten Tag danach begrüßt dich eine kurze, motivierende Nachricht zum Wiedereinstieg.
Fremdsprachen vorlesen
Was macht die Markierung „Fremdsprache“ bei einem Fach?
Auf den Karten dieses Fachs erscheint ein Lautsprecher-Knopf. Er liest die ANTWORTSEITE der Karte in der Sprache vor, die du für das Fach eingestellt hast.
Gesprochen wird immer das Antwortfeld, auch wenn du gerade in der umgekehrten Richtung lernst und die Antwort vorne liegt. Das ist Absicht: Du legst einmal fest, in welchem Feld die Fremdsprache steht, und musst dann nicht mehr daran denken.
Auch das Vorlesen bleibt auf dem Gerät: Die Aussprache erzeugt iOS selbst, der Kartentext wird dafür nirgendwohin geschickt.
Wie schalte ich das für ein Fach ein?
Karten-Tab, das Fach antippen, dann bearbeiten. Gleich unter dem Namen steht der Schalter „Fremdsprache“. Schaltest du ihn ein, erscheint darunter die Zeile „Die Antwort ist auf“ mit einer Liste der Sprachen, die dein Gerät sprechen kann.
Beim Anlegen eines neuen Fachs steht der Schalter an derselben Stelle.
Was bedeuten „Nie“, „Auf Wunsch“ und „Beim Umdrehen“?
Das ist die Einstellung „Fremdsprachen vorlesen“. Du findest sie an zwei Stellen: im Lernen-Tab hinter dem Filter-Symbol und unter Einstellungen, Lernen. Beide ändern denselben Wert.
„Nie“: Es erscheinen keine Vorleseknöpfe. „Auf Wunsch“: Die Knöpfe sind da, gesprochen wird erst, wenn du tippst. Das ist die Voreinstellung. „Beim Umdrehen“: Die Antwort wird gesprochen, sobald du die Karte zur Antwortseite drehst. Drehst du zurück zur Frage, bleibt es still. Knöpfe erscheinen hier keine, du brauchst sie ja nicht.
Nur bei „Auf Wunsch“: Nach dem ersten Abspielen erscheint neben dem Lautsprecher ein zweiter Knopf mit einer Schildkröte. Der spricht dasselbe noch einmal, nur langsamer.
Warum fehlt meine Sprache in der Liste?
Weil für sie auf deinem Gerät keine Stimme installiert ist. Qardbox zeigt nur Sprachen an, die wirklich sprechen können.
Stimmen lädst du in den iOS-Einstellungen: Bedienungshilfen, Gesprochene Inhalte, Stimmen. Dort findest du auch bessere Fassungen der Sprachen, die du schon hast. Die vorinstallierten sind kleine Kompaktstimmen und klingen etwas blechern; die größeren Downloads klingen deutlich natürlicher. Sobald eine Stimme geladen ist, taucht die Sprache in Qardbox von selbst auf.
Qardbox außerhalb der App
Was ist das Kontrollzentrum und wie lege ich Qardbox hinein?
Das Kontrollzentrum ist die Sammlung von Schaltern, die du siehst, wenn du von der oberen rechten Bildschirmecke nach unten wischst. Dort liegen Taschenlampe, Flugmodus, Musik und was du sonst hinzufügst.
So kommt Qardbox dazu: Kontrollzentrum öffnen, oben links auf das Plus tippen, dann auf „Steuerung hinzufügen“. Es erscheint eine lange Liste. Scrolle zu Qardbox oder tippe den Namen in das Suchfeld ganz oben. Tippe auf den gewünschten Eintrag, dann irgendwo auf den Hintergrund, um fertig zu sein. Verschieben kannst du die Schalter, indem du einen davon gedrückt hältst und ziehst.
Welche Qardbox-Schalter gibt es im Kontrollzentrum?
Drei Stück.
„Session starten“ beginnt sofort eine Lernrunde, in der Lernrichtung, die du in der App eingestellt hast. Das ist der kürzeste Weg von einem gesperrten Bildschirm zur ersten Karte.
„Neue Karte“ öffnet Qardbox und legt gleich das Fenster für eine neue Karte an.
„Qardbox“ öffnet einfach die App im Lernbereich.
Wie lege ich ein Widget auf den Home-Bildschirm?
Ein Widget ist die kleine Kachel, die dir etwas anzeigt, ohne dass du die App öffnest.
Halte eine leere Stelle auf dem Home-Bildschirm gedrückt, bis die Symbole wackeln. Tippe oben links auf das Plus. Suche Qardbox in der Liste oder über das Suchfeld. Wische seitlich, um die Größen und Varianten durchzusehen, und tippe dann auf „Widget hinzufügen“.
Qardbox bietet ein großes Widget mit Lernzeit, Fokuskarte und Wochenziel sowie zwei kleine: „Gelernte Karten“ zeigt die letzten sieben Tage, „Erfolgsring“ dein Tagesziel als Ring. Für die Sperrbildschirm-Anzeige gibt es dieselben Werte in kleiner Form.
Kann ich ein Widget nachträglich ändern?
Ja, beim großen. Halte es gedrückt und wähle „Widget bearbeiten“. Du kannst dort zwischen zwei Farbvarianten wählen.
Die beiden kleinen Widgets haben nichts einzustellen. Wenn dir eine andere Größe lieber ist, entferne das Widget und lege das gewünschte neu an.
Was sind Kurzbefehle, und was kann ich Siri sagen?
Kurzbefehle sind kleine Aufträge, die dein iPhone für dich ausführt. Qardbox meldet mehrere davon beim System an, du musst nichts einrichten.
Sag zum Beispiel: „Starte eine Qardbox-Session“, „Wie viele Karten sind in Qardbox fällig“, „Mein Qardbox-Streak“, „Neue Karte in Qardbox“ oder „Deck in Qardbox installieren“.
Wenn du lieber tippst als sprichst: die App „Kurzbefehle“ ist auf jedem iPhone vorinstalliert. Dort findest du unter „App-Kurzbefehle“ alle Qardbox-Aufträge und kannst sie zu eigenen Abläufen zusammensetzen.
Kann ich eine Runde in einem bestimmten Fach starten?
Ja, über die App „Kurzbefehle“. Öffne sie, tippe auf das Plus, suche nach Qardbox und wähle „Session starten“. Der Kurzbefehl zeigt dann ein Feld „Fach“. Tippe es an, und du bekommst eine Liste deiner Fächer mit Symbol und der Zahl der fälligen Karten. Wähle eines aus und gib dem Kurzbefehl oben einen Namen, etwa „Biologie lernen“. Diesen Namen kannst du danach zu Siri sagen.
Dasselbe geht mit „Fällige Karten abfragen“: mit gewähltem Fach nennt dir Qardbox die Zahl für genau dieses Fach.
Löschst du später ein Fach, auf das ein Kurzbefehl zeigt, sagt Qardbox dir das beim Ausführen. Der Kurzbefehl bleibt erhalten, du wählst einfach ein anderes Fach.
Was ist die Aktionstaste und wie stelle ich sie ein?
Die Aktionstaste ist die zusätzliche Taste an der linken Seite oberhalb der Lautstärkewippe. Sie gibt es ab dem iPhone 15 Pro; ältere Geräte und die Nicht-Pro-Modelle haben sie nicht.
Zwei Schritte sind nötig, und der erste passiert außerhalb von Qardbox.
Erstens: Öffne die iOS-Einstellungen, tippe auf „Aktionstaste“, wische zu „Kurzbefehl“ und tippe auf das Feld darunter. Dort stehen mehrere Qardbox-Einträge. Wähle den, der „Aktionstaste“ heißt. Wählst du versehentlich einen anderen, tut die Taste dessen Aufgabe und nicht die hier eingestellte.
Zweitens: Öffne Qardbox, gehe zu Einstellungen, Lernen, und schalte dort „Aktionstaste verwenden“ ein. Darunter wählst du, was ein Druck während einer Lernrunde bewirken soll: die Karte umdrehen, sie als gemerkt markieren, sie als gewusst bewerten oder als nicht gewusst.
Drückst du die Taste, während gerade keine Runde läuft, startet Qardbox eine.
Wie suche ich in der App?
Ziehe im Karten-Bereich die Liste ein Stück nach unten, dann erscheint das Suchfeld. Getippter Text durchsucht Fragen, Antworten, Notizen und Fachnamen gleichzeitig.
Während du tippst, schlägt Qardbox passende Fächer und Kategorien vor. Tippst du einen Vorschlag an, wird daraus ein Filter, der als kleiner Baustein im Suchfeld stehen bleibt. So siehst du jederzeit, wonach gerade gefiltert wird. Zum Aufheben tippe auf den Baustein und lösche ihn.
Ausführlicher wählst du über das Filtersymbol in der Werkzeugleiste. Dort stehen alle Fächer, alle Kategorien und die gemerkten Karten zum Ankreuzen.
Kann ich auf einem anderen Gerät weiterlernen?
Das ist eingebaut, aber ehrlich gesagt noch ungeprüft: uns fehlte ein zweites Gerät zum Testen. Was gebaut ist: Läuft auf dem iPhone eine Runde, bietet ein iPad in der Nähe an, sie zu übernehmen, mit demselben Fach, derselben Karte und demselben Fortschritt. Dasselbe gilt für eine Karte, die du gerade bearbeitest.
Wichtig dabei: Das funktioniert nur, wenn du iCloud-Sync eingeschaltet hast. Qardbox reicht nur Kennungen weiter, keine Karteninhalte. Ohne Sync kennt das andere Gerät deine Karten nicht, und dann passiert schlicht nichts.
Apple Watch
Wie bediene ich eine Runde auf der Apple Watch?
Du siehst nur die Frage. Ein Tipp deckt die Antwort auf. Ein Wisch nach rechts heißt „gewusst“, ein Wisch nach links „nicht gewusst“, dieselben zwei Stufen wie überall sonst.
Kurz erscheint ein Haken oder ein Kreuz. Warten musst du darauf nicht: Die nächste Karte ist sofort da und sofort wischbar.
Ein Wisch nach unten verlässt die Runde.
Mit VoiceOver funktionieren die seitlichen Wische nicht, weil ein waagerechter Wisch dort VoiceOver selbst gehört. Dafür stehen an der Karte drei benannte Aktionen: „Umdrehen“, „Gewusst“ und „Nicht gewusst“.
Wie lese ich eine Karte, die nicht auf den Bildschirm passt?
Auf drei Wegen: mit der Digital Crown, mit dem Finger nach oben, oder mit dem Doppeltipp von Daumen und Zeigefinger.
Das seitliche Wischen bleibt dabei die Bewertung. Welche Richtung gemeint ist, entscheidet watchOS, und du musst nicht darauf achten, ob du gerade mitten im Text bist.
Kann ich auf der Uhr eine Bewertung zurücknehmen?
Ja, die letzte. Oben rechts steht dafür ein Pfeil; er ist erst aktiv, wenn es etwas zurückzunehmen gibt. Weiter als einen Schritt geht es nicht, und nur solange die Runde offen ist.
Die Rücknahme zählt überall mit: Serie, Tagesziel und Statistik stehen danach wieder so wie vorher, auch auf dem iPhone.
Tastatur
Welche Tastenkürzel gibt es?
⌘N legt eine Karte an, ⇧⌘N ein Fach. ⌘L startet eine Runde, ⌘O öffnet den Import, ⌘E den Export, ⌘F das Suchfeld. Mit ⌘1 bis ⌘4 springst du zwischen Lernen, Karten, Statistik und Einstellungen.
Du musst dir davon nichts merken: Halte die Befehlstaste einen Moment gedrückt, dann zeigt iPadOS die vollständige Liste.
Am iPhone gibt es keine Menüleiste. Die Kürzel wirken dort trotzdem, sobald eine Tastatur angeschlossen ist.
Kann ich eine Lernrunde mit der Tastatur bedienen?
Ja. Die Leertaste dreht die Karte um, und ein zweiter Druck zeigt wieder die Frage, genau wie ein zweiter Tipp. Pfeil rechts bewertet mit „gewusst“, Pfeil links mit „nicht gewusst“. Escape beendet die Runde.
Mehr Stufen hat auch die Tastatur nicht. Qardbox bewertet überall mit denselben zwei, egal ob du wischst, tippst oder eine Taste drückst.
Kann ich viele Karten hintereinander nur mit der Tastatur anlegen?
Ja, dafür ist es gebaut. Im Blatt „Neue Karte“ springt die Tabulatortaste von der Frage zur Antwort, weiter zu den Kategorien, den Notizen, dem Feld für ein neues Fach und schließlich auf die beiden Speicherknöpfe. Umschalt und Tabulator gehen denselben Weg zurück.
⌘Return speichert und legt sofort die nächste Karte an. Fach und Kategorien bleiben dabei stehen, alles andere wird geleert, und der Schreibpunkt steht wieder in der Frage. ⇧⌘Return speichert und schließt das Blatt.
Eine ganze Serie lässt sich so eingeben, ohne den Bildschirm oder das Trackpad zu berühren.
Daten & Datenschutz
Wie synchronisiert Qardbox zwischen Geräten?
Über deine private iCloud (CloudKit). Fächer, Karten und Lernstände gleichen sich automatisch zwischen deinen Apple-Geräten ab, die am selben iCloud-Konto angemeldet sind.
Sync ist standardmäßig aus. Du aktivierst ihn einmalig unter Einstellungen → Lernen → iCloud-Synchronisierung. Danach überträgt Qardbox Änderungen im Hintergrund; offline gemachte Änderungen werden nachgeholt, sobald eine Verbindung besteht.
Wichtig: Qardbox löscht nie etwas über Sync. Was auf einem Gerät entfernt wurde, bleibt auf dem anderen erhalten, bis du es dort ebenfalls löschst.
Zur Datenlage: Deine Daten liegen ausschließlich in einer privaten, an deine Apple-ID gebundenen iCloud-Datenbank. Der Entwickler hat keinen Zugriff. Die Inhalte deiner Karten, also Frage, Lösung, Kategorien, Notiz und der Fachname, sind dabei als verschlüsselte Felder angelegt. Schaltest du unter Apple-ID → iCloud den „Erweiterten Datenschutz“ ein, kann auch Apple sie nicht mehr lesen. Bewertungen und Lernzeitpunkte bleiben unverschlüsselt; daraus lässt sich ablesen, dass du gelernt hast, nicht was.
Kann ich den iCloud-Sync abschalten?
Ja, in den Einstellungen unter „Lernen“ → „iCloud-Synchronisierung“ per Schalter. Danach bleibt alles nur noch auf diesem Gerät und verlässt es nicht mehr. Die Umstellung wirkt sofort.
Kann ich Karten importieren?
Ja. Zwei Spalten genügen: Frage und Lösung. Optional kommen Kategorie, Notiz und Fach dazu.
Als Trennzeichen erkennt Qardbox Semikolon, Tabulator und Komma, und die Spaltennamen findet es selbst, auf Deutsch wie auf Englisch. Auch Dateien ganz ohne Kopfzeile funktionieren; dann gilt die erste Spalte als Frage und die zweite als Lösung.
Qardbox arbeitet mit keiner anderen App zusammen; erkannt wird allein über Dateiformat und Spalteninhalte. Vor dem Import siehst du, wie viele Karten neu sind und wie viele schon da waren.
Wie sichere ich meine Daten?
In den Einstellungen unter „Datenschutz“ → „Datenkopie sichern“ legst du eine vollständige Kopie an. Über „Aus Datenkopie wiederherstellen“ spielst du sie zurück; Qardbox sichert dabei vorher automatisch den aktuellen Stand.
Wie lösche ich meinen Lernfortschritt?
Einstellungen → „Lernen“ → „Zurücksetzen“ entfernt Lernstände und Wiederholungen; die Karten selbst bleiben. Einzelne Fächer und Karten löschst du direkt im Karten-Tab.
Welche Daten sammelt ihr über mich?
Keine. Kein Analytics, kein Tracking, keine Werbe-Kennungen, kein eigener Server. Deine Daten liegen nur auf deinem Gerät und, wenn du willst, in deiner privaten iCloud. Details findest du im Datenschutzboard unter „Info“.
Warum generiert Qardbox keine Karten selbst?
Datenschutz und Qualität.
Eine eingebaute KI würde Texte (dein Lernmaterial, Notizen, Themen) an einen externen Anbieter schicken. Qardbox sendet keine Daten an Server, und das soll so bleiben.
Praktisch kommt ein zweiter Grund hinzu: KI-generierte Karten sind oft zu lang, zu unscharf oder inhaltlich unzuverlässig, besonders bei Spezialthemen. Eine gute Karte hat einen einzigen präzisen Gedanken. Den zu formulieren heißt, den Stoff verstanden zu haben, und das ist keine schlechte Vorbereitung fürs Lernen.
Was ist der KI-Prompt beim CSV-Import?
Ein Hilfsmittel für schnellen Bulk-Import.
Im Importbereich findest du einen technischen Prompt, den du in eine KI deiner Wahl einfügen kannst. Ergänze dein Thema, und die KI liefert eine fertige CSV-Datei im Qardbox-Format zurück, die du direkt importieren kannst.
Qardbox selbst schickt dabei nichts an eine KI. Welchen Dienst du verwendest, und was mit deinen Daten dort passiert, entscheidest du.
Datenschutz selbst prüfen
Wie prüfe ich selbst, was Qardbox sendet?
iOS führt darüber Buch. Schalte in den iOS-Einstellungen unter „Datenschutz & Sicherheit“ den App-Datenschutzbericht ein. Nach einigen Tagen siehst du dort für jede App, welche Daten sie nutzt und welche Adressen sie kontaktiert hat.
Qardbox hat keinen eigenen Server. Was dort auftaucht, sind Apple-Dienste.
Was bedeutet „gateway.icloud.com“?
Das ist Apples iCloud. Der Eintrag erscheint nur, wenn du den Sync eingeschaltet hast; dann legt Qardbox deine Karten in deiner privaten iCloud-Datenbank ab, damit sie auf deinen Geräten gleich sind.
Ohne Sync bleibt alles auf dem Gerät. Die Adresse gehört Apple, und auf diese Datenbank hat niemand außer dir Zugriff.
Was bedeutet „mzstorekit-sb.itunes.apple.com“?
Auch das ist Apple. Die Adresse gehört zum App Store, und iOS spricht sie im Namen der App an, etwa um zu prüfen, ob eine Bewertungsanfrage gezeigt werden darf.
Lerndaten gehen dabei nicht mit. Weder Karten noch Statistiken verlassen dafür dein Gerät.
Warum steht im Bericht manchmal gar nichts?
Weil nichts passiert ist. Der Bericht zeichnet nur auf, was tatsächlich stattfindet. Wer den Sync aus lässt, sieht dort für Qardbox nichts.
Barrierefreiheit
Was unterstützt Qardbox?
VoiceOver, Sprachsteuerung, Schaltersteuerung, große Schrift bis zur höchsten Stufe, dunkle Darstellung, höheren Kontrast, reduzierte Bewegung und Unterscheidbarkeit ohne Farbe.
Kein Lernschritt geht nur über eine Wischgeste. Am iPhone und iPad steht daneben immer eine Schaltfläche oder eine Taste; auf der Apple Watch, wo kein Platz für Knöpfe ist, tragen benannte VoiceOver-Aktionen dieselbe Aufgabe.
Was muss ich in iOS einschalten?
Alles, was das ganze Gerät betrifft: VoiceOver, Schaltersteuerung, Sprachsteuerung, Unterstützender Zugriff, Farben umkehren.
Qardbox erkennt diese Zustände und richtet sich danach, kann sie aber nicht selbst einschalten. Das ist Absicht: eine App soll keine Systemeinstellung für dich umlegen.
Wo finde ich die Qardbox-Einstellungen dazu?
Einstellungen, Barrierefreiheit. Dort stehen sechs Bereiche, und jede Zeile sagt, wer die Sache leistet: Qardbox immer, iOS gerade jetzt, oder ein Schalter dort.
Alle Qardbox-Schalter stehen ab Werk aus. Ohne aktive Bedienungshilfe und ohne gesetzten Schalter sieht die App aus wie immer.
Warum kann Qardbox VoiceOver nicht selbst einschalten?
Weil es keine Schnittstelle dafür gibt, und das aus gutem Grund. Bedienungshilfen gelten für das ganze Gerät; eine einzelne App darf sie nicht umschalten.
Wo etwas nur in iOS geht, zeigt Qardbox ein Informationssymbol und sagt, wo die Einstellung liegt.
Was ist Unterstützender Zugriff?
Eine iOS-Funktion, die das ganze Gerät auf wenige große Bedienelemente reduziert. Qardbox bringt dafür eine eigene, ruhige Oberfläche mit: Fach wählen, Frage lesen, Antwort aufdecken, bewerten, fertig.
Dein Lernfortschritt ist derselbe wie in der normalen App.
Über Qardbox
Warum ist Qardbox kostenlos?
Weil es kein Geschäftsmodell gibt, das finanziert werden müsste. Qardbox ist ein persönliches Projekt, entstanden weil ich selbst ein vernünftiges Lernkartentool wollte. Es verdient nichts, kostet nichts und soll so bleiben.
Wie wird Qardbox finanziert?
Gar nicht. Keine Investoren, keine Subscriptions, keine In-App-Käufe, keine Werbung. Qardbox entsteht in meiner Freizeit. Das ist keine Klage, nur die ehrliche Antwort.
Wie kann ich Qardbox unterstützen?
Mit einer Rezension im App Store, am besten mit eigenem Text. Ohne Worte zählt nur eine Sternzahl, mit Worten kann jemand, der Qardbox nicht kennt, einschätzen, ob sie zu ihm passt.
Ansonsten: weitererzählen. Qardbox hat kein Marketing und kein Werbebudget. Wer die App kennt, hat sie meistens von jemandem empfohlen bekommen.
Warum hilft eine Rezension?
Der App Store gewichtet aktuelle Rezensionen stärker. Alte Bewertungen verlieren mit der Zeit an Sichtbarkeit. Eine ehrliche Rezension mit eigenem Text von heute ist wertvoller als eine 5-Sterne-Bewertung von vor zwei Jahren.
Dazu: Wer die App sucht, kann an einem persönlichen Erfahrungsbericht besser einschätzen, ob sie tut, was sie verspricht, als an einer stummen Sternzahl.